Runde Schneverdingen mit Pietzmoor

Das Pietzmoor ist das größte Hochmoor innerhalb der Lüneburger Heide und allein schon wegen des 5 km langen Holzbohlenstegs, der durch und über die Moorfläche führt, sehenswert.

Ich begann meine Wanderung am Bahnhof Schneverdingen und ging mit einem kleinen Schlenker durch den Wald direkt zum Moor. Jetzt im Frühjahr ist der Wasserstand noch ziemlich hoch. Auf den Bohlen ist es sicher, aber an den Stellen, an denen man nur den Damm oder einen Trampelpfad (Stichwort Steinmännchenparadies) hat, kann es schon mal ein wenig matschig bzw. nass werden.

Anschließend folgte ich eine Weile lang der Heidekronenroute, die ich bisher nicht kannte und die mich bis in die Nähe des Schneverdinger Südparks brachte. Nördlich an den Park schließt sich der Walter-Peters-Park an – auch er ist sehenswert, wenn auch deutlich kleiner. Von dort aus sieht man bereits die Feldsteinkirche Peter und Paul mit ihrem über 50 Meter hohen Turm.

Den nördlichen Schlenker durch Schneverdingen hätte ich mir schenken können. Es gibt ein paar nette Skulpturen, ansonsten aber viele Neubauten und wenig Flair. Einzig die “Villa Schneverdingen”, ein unter Denkmalschutz stehendes Hotel, versprüht hier einen gewissen Charme.

Die Abfahrt zurück nach Hause geht am Bahnhof Schneverdingen, ebenso wie die Ankunft, von Gleis 1 aus. Die Logik, dass, wenn Gleis 1 Richtung Süden führt, Gleis 2 für den Gegenzug gelten müsste, geht nicht auf. Lediglich am frühen Morgen fahren von Gleis 2 aus überhaupt Züge. Und wer am Nachmittag dort steht und zusieht, wie seine Bahn auf Gleis 1 einfährt, hat schlechte Karten, weil er nur über den beschrankten Bahnübergang ein wenig nördlich des Bahnhofs zum Zug kommen könnte – und der ist bereits geschlossen, wenn die Bahn hält.

Wie immer gibt es die Karte, gpx-Daten, sowie die Fotos (vor allem der Infotafeln) auf Komoot: https://www.komoot.de/tour/701417962

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