Winterwanderung von Heimfeld nach Neuwiedenthal

Das erste Mal nach einer langen Pause, dass ich wieder eine längere Strecke zurückgelegt habe, die nicht kreisförmig um mein Haus führte. Im Dezember 2020 hatte mich Corona erwischt. Der Kampf war kurz, aber heftig. Allerdings hielten sich Reste der Erkältungssymptome bis Mitte Januar 2021, so dass ich für eine geraume Zeit aus dem Verkehr gezogen war.

Anfangs war ich ohnehin noch ziemlich träge. Als dann aber im Februar noch einmal Schnee fiel, hielt es mich nicht mehr im Haus und ich bin durch die Harburger Berge bis zur S-Bahn Neuwiedenthal gelaufen. Die meisten Wege waren vereist und überall dort, wo es mehr als 1,5% bergab ging, traf man begeisterte Rodler. Spikes unter den Schuhen wären sicher von Vorteil gewesen.

Die Tour lief über Wulmsberg und Opferberg. Früher habe ich den Wulmsberg meist über die Straße „Am Bergwerk“ umrundet, weil ich die Zufahrtsstraße zum Berghotel Hamburger Blick für eine Art Privatstraße nur für Hotelgäste gehalten habe. Da nun wegen der Covid-Beschränkungen ohnehin alle Hotels geschlossen waren, hinderte mich nichts, sie einmal auszuprobieren. Sie führt zwar auch zum Hotelparkplatz und dem löwenbewachten Eingang des Hotels selbst; man kann aber das Hotel problemlos links liegen lassen und hinter dem Hotel über einen kleinen Waldpfad an der Siedlung vorbei in Richtung Fischbeker Heide wandern.

Während in den Harburger Bergen noch relativ viel Schnee lag, waren die sonnenbeschienenen Hügel der Fischbeker Heide bereits wieder weitgehend schneefrei. Nur dort, wo die Sonne nicht hinkam – vor allem in den Tälern und im dichteren Wald – bedeckte der Schnee die Wege.

Ein paar der Wege, die Komoot mir anzeigte, waren wegen Bau- bzw. Baumfällarbeiten gesperrt und teilweise recht mühsam unpassierbar gemacht. Da es jedoch auf der Ecke genügend Ausweichmöglichkeiten gab, blieb es am Ende bei der prognostizierten Wegstrecke von 8,5km.

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