Die Beginen

Emanzipation schon im 13. Jahrhundert, so werden die Beginen heute gern dargestellt. Diesen Mythos nährt auch der Roman „De vrouwen van het hof“, der der Schriftstellerin Maria Jacques (geb. 1928) zumindest in Belgien zu einer gewissen Berühmtheit verhalf. Ihr Roman spielt im Leuven des ausgehenden 16. Jahrhunderts, und zwar genau in diesem Beginenhof.

Die Wikipedia sagt zum Thema Beginen:

„Alleinstehende Frauen und Witwen, ungeachtet des Vermögens oder des Standes, schlossen sich zu religiösen Gemeinschaften zusammen, ohne jedoch einer Ordensgemeinschaft anzugehören. Die Beginen legten nur ein Gelübde auf Zeit ab, das in der Regel jährlich erneuert wurde. Im Gegensatz zu den Ordensschwestern in den Klöstern war es den Beginen gestattet, wieder aus der Gemeinschaft auszuscheiden, ihr Vermögen mitzunehmen, zu heiraten und ein bürgerliches Leben zu führen. Aus diesem Grunde lebten in der Blütezeit des Beginenwesens nur ältere Frauen in den Beguinenhäusern, und es wurde zu einer feststehenden und durch päpstliche Bullen sanktionierten Regel, dass eine unverheiratete Frau nicht vor dem 40. Lebensjahr Begine wurde.“

aus: Wikipedia Artikel „Beginen und Begarden

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