Videomitschnitt der Lesetour

Während der Lesetour, die ich anlässlich des Erscheinens vom „Ende der Leichtigkeit“ unternahm, entstand ein Mitschnitt, den ich aufgrund seiner Länge in acht Teile zerstückelt bei YouTube hochgeladen habe. Wer keine Lust hat, selber zu lesen, kriegt auf diese Weise zumindest einen Eindruck vom Buch.

Natürlich ist der Text dieser Lesung auf einige Schlüsselstellen des Romans beschränkt. Ich versuche sowohl in den Anmoderationen als auch hier auf der Seite, den roten Faden zumindest so dicht zu weben, dass der Zusammenhang einigermaßen klar wird.

Hier der Beginn des Romans, das erste Kennenlernen von Stephan, dem Hamburger Filmkritiker, und der Studentin Suzanne:

Über die erste gemeinsame Nacht der beiden schweige ich mich an dieser Stelle aus. Spannender finde ich den Morgen danach:

Suzanne lädt Stephan ein. Sie überwindet sich, ihm von ihrem großen Trauma zu erzählen. Wie so ziemlich jedes Fiasko beginnt auch ihr Aufenthalt auf Korfu sehr idyllisch:

Der auf Korfu lebende Künstler Bertrand deutet die Signale, die von Suzanne ausgehen, völlig anders als von ihr beabsichtigt. Um den Tourismus-Strömen von Korfu-Stadt zu entkommen, nimmt sie sein Angebot an und zieht bei ihm ein. An einer erotischen Liaison ist sie jedoch nicht interessiert. Als er sie eines Morgens wecken kommt, eskaliert die Situation.

Stephan macht seiner Wut über das Gehörte Luft. Ihm ist danach, irgendetwas kaputtzuhauen. Aber sein symbolischer Kreuzzug gegen Machismo und Patriarchat führt nur dazu, dass er über die Hinterhöfe von Ottensen fliehen muss. Irgendwann beruhigt er sich und taucht wieder bei Suzanne auf:

Stephan sucht auf Korfu die Galerie, in der Larbaud ausstellen soll. Und vor einem Bild der Blauen Grotte von Paleokastritsa stehend begreift er langsam, worauf er sich eingelassen hat:

Die erste Begegnung zwischen Stephan und Larbaud. Noch ist Stephan sehr vorsichtig, weil er nicht abschätzen kann, was Larbaud weiß:

Während Stephan sich bisher von Larbauds Auftreten hat blenden lassen, blickt er nun zum ersten Mal hinter die Fassade des selbstsicheren Wirkens. Larbauds jüngste Eroberung, Isabelle, wird zum Indikator. Meine Verlegerin meinte ursprünglich, dass ich mit dieser Szene die Grenze zur erotischen Literatur überschreite und damit einige Leser irritieren könne. Aufgrund der Schlüsselfunktion der Szene konnte ich sie aber davon überzeugen, sie drin zu lassen:

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